Samstag, 24. Juni 2017

Gründe für die Änderung beim Pferdehandel in Österreich ...

... was vermutlich auch bald in Deutschland so sein wird



Ich habe zum Thema Handel mit Gnadenbrot- und Schlachtpferden und dergleichen was Interessantes gefunden. Das möchte ich hier mal verlinken.

http://propferd.org/index.php/nachrichtenticker/pferdesteuer/228-pferdehandel-in-oesterreich-wird-reglementiert

In Österreich darf man privat gar nicht mehr öffentlich mit Pferden handeln. Das hat Tierschutzgründe, weil zu viel Schindluder mit den Pferden getrieben wurde.

In Deutschland ist das noch nicht Gesetz, aber könnte bald so werden .. und zwar aus folgendem Grund:

Und ich kann das auch bestätigen, denn ständig sehe ich, weil wir ja einen älteren Wallach suchen, Leute nach ihren älteren Gnadenbrotpferden suchen, die nicht da geblieben sind, wo sie hingekommen sind, sondern weiterverkauft und einen sehr ungewissen Schicksal ausgeliefert worden sind.

Also ich kopiere die Passage, die auf Deutschland zutrifft, mal hier rein:

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Pferdehandel in Deutschland
Betrügereien rund um Beistell- und Gnadenbrotpferde machen Pferdefreunden besonders zu schaffen. Längst haben gewissenlose Tierhändler erkannt, dass sich mit dem Handel von Gnadenbrotpferden leicht Geld verdienen lässt. Dabei werden die Methoden immer einfallsreicher. Den Verkäufern, die oft genug aus persönlicher Not heraus ihre nicht mehr reitbaren Tiere abgeben, wird das vermeintlich gute Plätzchen gezeigt. Vorbildliche Haltungsbedingungen, ein familiäres Umfeld, Pferdegesellschaft und erkennbare Sachkenntnis überzeugen die Pferdebesitzer. Das Tier wechselt für wenig Geld oder kostenlos den Eigentümer. Ein paar Tage bleibt der Kontakt noch bestehen, dann bricht er ab. Kontrollbesuche zeigen dann, dass das Pferd verschwunden ist. Die ehemaligen Eigentümer setzen oft genug Himmel und Erde in Bewegung, um ihre Tiere zu finden, hin und wieder auch mit Erfolg. Bei diesen Erfolgen zeigt sich dann, dass die Pferde ausnahmslos als kerngesund und jünger für saftige Preise verkauft wurden.
Vor diesem Hintergrund kann es sinnvoll sein, auf den Pferdehandel per Gesetz einzuwirken. Auf der anderen Seite ist zu berücksichtigen, dass der Pferdehandel in den allermeisten Fällen in sehr geregelten Bahnen und mit Einverständnis aller Beteiligten verläuft. Die bessere Lösung ist daher, ein Beistellpferd über eine Tierschutzorganisation, wie z. B. KOMET zu vermitteln, denn eine beteiligte Tierschutzorganisation bedeutet zusätzliche Sicherheit durch ihren Bekanntheitsgrad und weitere Kontrollmechanismen.
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LG
Renate

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